Aufgrund eines Coronafalls in der Oberstufe wechselt das Gymnasium Nordhorn ab Montag, dem 23.11.20, bis voraussichtlich Freitag, dem 04.12.20, in das Szenario B.
Der Unterricht wird nach der bekannten Lerngruppenverteilung in grünen und roten Gruppen erfolgen. Am 23.11.20 startet der Unterricht zunächst für die grünen Gruppen.

Das Informationsschreiben der Schulleitung kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen gehen Ihnen/euch per E-Mail zu.

(Aktualisierung: Die voraussichtliche Dauer des Szenarios B wurde aktualisiert.)

Auf Grund der aktuellen Infektionslage wird der Elternsprechtag am Gymnasium Nordhorn in diesem Jahr für alle Jahrgänge nur telefonisch oder als Online-Veranstaltung stattfinden. Die bereits vergebenen Termine bleiben bestehen, die Lehrkräfte werden sich bei den entsprechenden Eltern melden, um zu klären unter welcher Telefonnummer die Eltern dann zu erreichen sind. Gegebenenfalls wird man auch ein Treffen in einem virtuellen Raum (Videochat) vereinbaren können.

Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme und hoffe, dass wir den Elternsprechtag im Februar 2021 wieder in gewohnter Weise durchführen können.

Bleiben Sie gesund!

Andreas Langlet

(Schulleiter)

Auch dieses Jahr bieten wir, die SV des Gymnasiums Nordhorn, wieder Schulkleidung für die Schüler und Schülerinnen unserer Schule an. Als umweltfreundliche Schule sehen wir es als unsere Verantwortung, diese Standards auch für unser Angebot der Schulkleidung gelten zu lassen. Genau aus diesem Grund haben wir uns auch dafür entschieden fair gehandelte Produkte zu verwenden. Denn Fair-Trade verbessert nicht nur die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Arbeiter und Kleinbauernfamilien in den südlichen Ländern, sondern es unterstützt auch einen umweltverträglichen Anbau.

Was wird angeboten?   

Dieses Jahr verkaufen wir T-Shirts und Jutebeutel mit einem neu designten Logo der Schule. Beides besteht zu 100% aus Bauwolle.

Wie kann man die Schulkleidung angucken und bestellen?

Schulkleidung

 

Auf der Homepage, sowie auch über Iserv und unserem Account auf Instagram (@svgymnoh) sind die Bilder zu finden. Das Bestellformular ist hier und als Email auf Iserv zu finden.  

Wir freuen uns auf viele Bestellungen!

Eure SV

Hallo liebe Mitschüler*innen,

das letzte halbe Jahr war für uns alle kein leichtes, auch schulisch haben wir Sachen erlebt und wurden mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Unsere Schule hat dementsprechend auf uns zählen müssen, dass wir uns unserer Verantwortung gegenüber bewusst sind, dafür Sorge tragen diese Schule offen zu halten.

Deshalb: DANKESCHÖN!

Danke für euer Verständnis und die Einhaltung des Hygienekonzeptes unserer Schule.

Jedoch müssen wir auch mahnen, denn es kam leider in letzter Zeit immer öfter zu Verstößen, die durch die Schule in dieser Form in der Zukunft nicht mehr geduldet werden können.

Wir von der SV bitten euch deshalb, das zuvor exzellente Verhalten wieder an den Tag zu legen und damit dafür zu sorgen, dass wir hoffentlich ohne Schließungen durch das Schuljahr 2020/21 kommen können.

Bleibt gesund 

Eure SV

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Der Politik-Leistungskurs der Q12 des Gymnasiums Nordhorn hat sich im Rahmen des Themas „Politische Partizipation“ mit Formen direkter Demokratie auseinandergesetzt. Zu diesen gehört auch der Bürgerentscheid über die Zukunft der Eissporthalle in Nordhorn, der intensiv im Unterricht thematisiert wurde. Um alle Seiten dieses Entscheides beleuchten und das Für und Wider abschätzen zu können, erhielten wir die Möglichkeit, mit verschiedenen Vertretern gegensätzlicher Positionen ins Gespräch zu kommen und zuvor gemeinsam erarbeitete Fragen zu stellen. Darunter waren Herr Böhnemann, einer der Mitinitiatoren des Bürgerentscheids, der Nordhorner Bürgermeister Thomas Berling, der Landrat Uwe Fietzek sowie Claudia Middelberg, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag. Im Vorfeld dieser Gespräche informierten wir uns über den Bürgerentscheid zur Eissporthalle auf der Internetseite des Landkreises Grafschaft Bentheim, auf der allerdings hauptsächlich kritische Aspekte zu finden sind. Zunächst besuchte uns Ende September Herr Böhnemann, der sich wie Herr Berling, den zwei Schüler unseres Kurses im Rathaus trafen, deutlich für den Erhalt der Eissporthalle aussprach. Herr Böhnemann berichtete uns von seiner persönlichen Beziehung zum Eissport und von der Entwicklung der Bürgerinitiative bis hin zum Bürgerentscheid, was für uns sehr interessant war. Beide schätzen die augenblickliche Chance für einen positiven Ausgang des Bürgerentscheids, der aufgrund der Corona-Pandemie auf März 2021 verschoben wurde, als eher gering ein. Durch diesen Entscheid wird den Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit gegeben, die Entscheidung über die Zukunft der Eissporthalle direkt und demokratisch zu beeinflussen. Auch wir Schüler und Schülerinnen können und wollen unsere Stimme abgeben und so die Chance ergreifen, mitzubestimmen und unsere Meinung zu artikulieren.

Ein positiver Punkt, den Böhnemann und Berling benennen, ist der, dass die Eissporthalle ein Alleinstellungsmerkmal für Nordhorn darstelle, da der nächste Ort, an dem man Eissport betreiben kann, das etwa eine knappe Stunde entfernte Rheine ist. Vor allem für uns Schülerinnen und Schüler wäre es aufgrund der Entfernung nicht möglich, Eissport regelmäßig weiter zu betreiben. Gleiches gilt auch für die 250 Mitglieder des Nordhorner Eissportvereins, für die ein Abriss ein schwerer Verlust bedeuten würde. Die Sanierung und der damit einhergehende Erhalt der Halle dagegen würde zur Sicherung und Erweiterung des Nordhorner Freizeitangebots führen und wäre somit nach Berling eine Zukunftsinvestition. Aus diesem Grund unterbreitete die Stadt Nordhorn dem Landkreis Angebote zur Kostenbeteiligung bei der Sanierung der Eissporthalle. Auf diese Angebote ging der Landkreis laut Berling nicht ein und die Stadt erhielt auch keine eindeutigen Gegenangebote, sondern es wurde lediglich ein Vorschlag zu einer hälftigen Kostenaufteilung vorgelegt. Insbesondere die Frage nach der Finanzierung liegt der Diskussion um die Eissporthalle zugrunde, was die Entscheidungsfindung erschwert und verlangsamt. 2019 bildete sich die Bürgerinitiative „Pro Eissporthalle Nordhorn“, die eine Erhaltung der Halle unabhängig von den Fragen nach der Finanzierung fordert.

Doch es gibt auch viele Argumente, die gegen den Erhalt und für einen Abriss der Halle sprechen. Diese benannten vor allem Landrat Uwe Fietzek, der am 6. Oktober 2020 ein Gespräch mit unserem Leistungskurs führte, und Claudia Middelberg, die zwei Schülerinnen Rede und Antwort stand. Das wohl größte Problem bei einer Instandhaltung wären die hohen Kosten, die sowohl für die Sanierung als auch für den laufenden Betrieb anfallen. Zudem würden noch zusätzliche Personalkosten hinzukommen. Falls der Entscheid im kommenden Jahr zugunsten des Erhalts ausfällt, muss viel Geld in die Hand genommen werden, welches auch für andere Projekte genutzt werden könnte. Ob sich die finanziellen Investitionen auszahlen werden, ist laut Fietzek unsicher und zu risikoreich. Etwas erstaunlich war für uns, dass der Landrat das Verhältnis zwischen Kreis und Stadt als durchaus tragfähig darstellte, während Herr Berling doch gewisse Belastungen in den beidseitigen Beziehungen feststellte. Für die Grünen steht vor allem das Umweltproblem im Vordergrund der Debatte. Die Eissporthalle emittiert sehr viel CO2, ca. 230 Tonnen pro Jahr. Frau Middelberg betonte, dass es in Zeiten des Klimawandels nicht angebracht sei, eine solche Halle zu sanieren, da diese die Umwelt zusätzlich belaste. Auch Fietzek teilte ihre Meinung und führte an, dass auf jeden Fall eine neue Sportstätte auf diesem Platz entstehen werde, falls die Halle abgerissen werden sollte. Genauere Pläne dazu sind jedoch noch nicht entworfen.

Wir als Schüler und Schülerinnen des Politik-Leistungskurses empfanden die Gespräche als aufschlussreich und wichtig, um einen umfassenden Überblick über einen politischen Sachverhalt zu erlangen. Die Tatsache, dass Herr Böhnemann und der Herr Landrat unserer Meinung nach ihre Ansichten stichhaltig, aber etwas einseitig zugunsten ihrer Überzeugung darlegten, machte auch die anderen Gespräche notwendig. So konnten wir unsere Meinungs- und Urteilsbildung weiter ausschärfen. Allgemein sollte man vor derartigen Abstimmungen als Wähler Pro- und Kontra-Aspekte, persönliche und allgemeine Interessen genau gegeneinander abwägen und eben nicht willkürlich entscheiden. Wir sind dankbar dafür, dass wir die Möglichkeit hatten, uns mit Vertretern der verschiedenen Positionen zu unterhalten. Das war Politik auf kommunaler Ebene aus unmittelbarer Begegnung und Erfahrung.

Clara-Marie Klingborn und Sarah Palmen