Bereits zum 28. Mal fand in diesem Jahr der Schüleraustausch zwischen Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen des Gymnasiums Nordhorn und ihren Partnern aus Revin statt ( 13.11.-17.11).

Schon vor den Sommerferien wurden die ersten Kontakte per Mail geknüpft. Am Sonntag konnten die deutschen Teilnehmer "ihre" Franzosen dann auch persönlich in der Mensa begrüßen. Die Aufregung war auf beiden Seiten groß, doch schnell stellte man fest, dass die Sprachkenntnisse durchaus ausreichend waren, um miteinander zu kommunizieren.

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Die Schülergruppe erwartete ein abwechslungsreiches Programm. Neben der Teilnahme am Unterricht erkundeten die französischen Schüler Nordhorn im Rahmen einer Rallye, verbrachten einen lustigen Nachmittag beim Bowlen und besichtigten das Stadtmuseum Nordhorn. Dort hatten sie viel Spaß beim Anprobieren von Kleidungsstücken aus vergangenen Jahrzehnten und stellten fest, dass manches durchaus auch noch heute tragbar ist. Einige Schülerinnen hätten die Jacken, Mäntel und Kleider am liebsten gleich gekauft. Weitere Höhepunkte der Woche waren eine Fahrt nach Oberhausen zur beeindruckenden Ausstellung "Wunder der Natur" mit anschließendem Besuch im Centro sowie eine Party in der Tenne. Zudem hatten die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit zum sportlichen Wettkampf in der Turnhalle des Gymnasiums Nordhorn.

Freitag morgen ging es dann für die Franzosen zurück in die Ardennen - und für die deutschen Schüler in den Unterrichtsalltag. Vielen fiel der Abschied sichtlich schwer, und alle freuen sich schon auf den Besuch in Revin im Frühjahr 2018.

Doris Tholema

Seit Anfang September sind die beiden Zehnklässlerinnen, Marie Plaß und Larissa Scharke, in Frankreich, leben in Gastfamilien und besuchen bis Weihnachten ein französisches Gymnasium, das Lycée. Die beiden Mädchen haben sich im letzten Jahr erfolgreich um ein Brigitte-Sauzay-Stipendium beworben, das ihnen ermöglicht, ohne Vermittlungsgebühren oder Schulkosten eine französische Schule zu besuchen, und zudem noch einen Zuschuss für die Reise spendiert.

Im Frühjahr waren die Austauschpartner, Gregor aus Marseille und Chloé aus Toulouse, bei den beiden Mädchen zu Gast und nun genießen die beiden Nordhornerinnen die Gastfreundschaft Frankreichs.

Kirsten Rigterink

Bericht von Larissa

Meine Gastfamilie ist supernett. Es ist zwar etwas kompliziert, da die Eltern meiner Corres (gemeint ist Chloé) getrennt sind und wir eine Woche bei der Mutter verbringen und danach die Woche beim Vater. Dadurch muss ich immer alle Sachen packen und ausräumen, aber das ist es allemal wert!

Es ist so eine tolle Erfahrung und eigentlich will man auch noch gar nicht wieder weg. Die Schule kann, wenn man freitags bis 18 Uhr Unterricht hat, echt anstrengend sein, aber es ist dennoch gar nicht mit dem System in Deutschland zu vergleichen und außerdem gewöhnt man sich an die lange Schule.

Am Wochenende machen wir oft Ausflüge und ich habe schon einiges von der Region gesehen. In meiner Stadt und auf meiner Schule gibt es keine anderen Austauschschüler aus Deutschland, wodurch ich wirklich fast nur Französisch spreche.

Der Austausch bringt nicht nur sprachlich einiges, sondern vor allem auch neue Erfahrungen. So ein Austausch ist einmalig und eine unglaubliche Erfahrung. Auch wenn ich am Anfang skeptisch war, ob ich das wirklich wagen soll, bin ich super froh, dass ich es gemacht hab.

Larissa Scharke, zur Zeit Toulouse

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Bericht von Marie

Mir geht es hier sehr gut und ich habe eine sehr nette Gastfamilie, aber auch die Franzosen in meiner Klasse und die anderen Deutschen (Austauschschüler) sind sehr nett und wir verstehen uns sehr gut. Es ist eine supergute Erfahrung, die wir machen, und ich merke, dass ich alles besser verstehe und mir das Französischsprechen leichter fällt.

Da man wegen der langen Schultage oft wenig Freizeit nach der Schule hat, nutzen wir die Zeit am Wochenende, um Ausflüge in umliegende Städte oder anfangs zum Strand und in die Calanques zu machen. Wir treffen uns aber auch oft mit anderen Austauschschülern von hier (insgesamt sind an unserer Schule 12 Deutsche) oder auch mit Franzosen und gehen gemeinsam in die Stadt oder an den Strand.

Der Austausch geht zwar dem Ende zu, aber wir wollen eigentlich gar nicht weg von hier. Klar ein paar Dinge (und Menschen) fehlen, aber es ist schön hier. Wir haben einen guten Eindruck in den Alltag der französischen Schüler bekommen und hatten eine tolle Zeit. Ich kann jedem nur empfehlen, an einem Austausch teilzunehmen.

Marie Plaß, zurzeit Marseille

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür am 02.12.2017, 10 - 13 Uhr.

Christian sagt.... und alle lauschen seinen Worten - Der Persönlichkeitstrainer Christian Bischoff zu Gast am Gymnasium Nordhorn

Am Dienstag, den 07.11.2017, war der Persönlichkeitstrainer Christian Bischoff der Einladung des Elternbeirates gefolgt und präsentierte morgens in zwei Veranstaltungen den Schülern und abends den Eltern und Interessierten sein Programm. Er gilt als einer der profiliertesten Persönlichkeitstrainer im deutschsprachigen Raum und arbeitet auch als Erfolgs- und Motivationsexperte für große deutsche und internationale Firmen.

Mit seiner Schultour "Mach den positiven Unterschied - Ein Persönlichkeitsvortrag für ein erfolgreiches Leben" zeigte er den Schülerinnen und Schülern grundlegende Werte- und Charaktereinstellungen für ein erfolgreiches Leben auf. Dabei sprach er neben dem Kopf vor allem auch das Herz und die Emotion an. Denn nur so lerne ein Mensch nachhaltig. Zu Beginn der Veranstaltung saßen die Schüler eher skeptisch auf ihren Stühlen und lauschten den ersten Worten von Christian Bischoff. Mit dem Spiel "Christian sagt..." konnte das Eis aber gebrochen werden und sie folgten gespannt seinem Vortrag. So erklärte er, dass bei sich selbst beginnen und Eigenverantwortung zu übernehmen die Basis der "Mach-den-positiven-Unterschied" ist. Dafür ist Selbstdisziplin erforderlich. Nur mit Selbstdisziplin erreicht man etwas im Leben, mehr noch als mit einem übergroßen Talent. Sehr bewegend war das Video eines australischen Persönlichkeitstrainers, der sich alle seine Träume erfüllt hat, obwohl er ohne Arme und Beine geboren wurde. Man müsse täglich daran arbeiten, sich seine Träume zu erfüllen und glücklich zu werden, so Christian Bischoff. Aber auch Respekt im Leben ist wichtig: Respektiere dich und deine Mitmenschen. Du musst nicht jeden Menschen mögen, doch man kann ihn respektieren. Nur wenn ich Menschen positiv begegne, bekomme ich auch etwas zurück.

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Bei mangelndem Respekt, durch Ärger und andere negative Ereignisse werde, so veranschaulichte er anhand eines roten Eimers, der Eimer geleert, durch positive Verstärkung kann er aber wieder gefüllt werden. Deshalb forderte er alle Teilnehmer auf, sich bei jedem zu bedanken, der in letzter Zeit etwas Gutes für ihn getan hat.

Das Abendprogramm von Christian Bischoff stand unter dem Motto "Die Kunst, dein Ding zu machen". Dafür berief er sich auf die von ihm entwickelte Pyramide "Lebenswerk". Als Basis sieht er die Eigenverantwortung, ohne die weder Erfolg noch ein sinnerfülltes Leben möglich seien. Damit der Mensch sein volles Potential entfalten kann, brauche es drei Faktoren: Zielstrebigkeit, Selbstvertrauen und die Macht der eigenen Gedanken. So stellte er die These auf, dass die meisten Menschen nicht an ihrem Talent scheitern, sondern an mangelndem Selbstbewusstsein. Deshalb versuchte er das Selbstwertgefühl der Teilnehmer durch praktische Übungen zu stärken. Mit der stetigen Wiederholung der Sätze "Ich mag mich", "Ich bin ein Geschenk für die Welt" könne jeder an der Entwicklung des eigenen Selbstbewusstseins arbeiten. Um die Macht der Gedanken zu verdeutlichen, wählte Christian Bischoff eine Zuhörerin aus dem Publikum aus. Diese bestärkte er in ihrer Willenskraft so, dass sie mit ihm gemeinsam eine Eisenstange ohne Zuhilfenahme der Hände verbiegen konnte. Die Veranstaltung beendete Christian Bischoff mit einer Meditation zur Stärkung des Selbstwertgefühls.

Vielen Dank an den Elternbeirat für die Organisation und an Christian Bischoff für sein mitreißendes, emotionsgeladenes aber auch humorvolles Programm.

Kerstin Wörsdörfer

Die Jungen der Wettkampfgruppe III (Jahrgang 2004/05) siegten am vergangenen Mittwoch beim Kreisentscheid Jugend trainiert für Olympia in der Sportart Fußball. In einem spannenden Turnier konnten sich die Schüler des Gymnasium Nordhorns zunächst souverän gegen die Wilhelm–Stähle–Schule Neuenhaus (5:0; Tore durch Yigit Karademir, Max Wolf, Paul Wolbert, Jaron Kiehl und Max Stemberg) und die Oberschule Schüttorf (7:2; Tore durch Sven Lüken, Ole Bangen, Jannes Korte, Mika Lensker, Jonathan Kamps, Torge Zeiser und Lukas Große–Rammelkamp) durchsetzen, ehe es zum finalen Spiel gegen das Gymnasium Bardel kam.

Dort siegten die Jungs vom Stadtring durch ein sehenswertes Tor in Arjen Robben Manier von Jonas Lübben mit 1:0 und treffen in der nächsten Runde auf den Gewinner des Emslandes, um den Teilnehmer der Bezirkswettbewerbes zu ermitteln.

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Zum siegreichen Team gehören:

Paul Wolbert, Yigit Karademir, Max Wolf, Jaron Kiehl, Jonas Lübben, Sven Lüken, Mika Lensker, Jannes Korte, Mathis Wegbünder, Ole Bangen, Torge Zeiser, Lukas Große-Rammelkamp, Jonathan Kamps

Sebastian Röttger