Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft schöne und erholsame Ferien! Am 15.08. geht es dann voller Elan wieder los.

Der Sporttag am Freitag, den 28.06.2019, auf dem Sportplatz der Deegfeldschule hat uns viel Spaß gemacht.

Unser Ziel war es, ein Sportabzeichen zu bekommen. Mitgemacht haben Schülerinnen und Schüler aus ganz verschiedenen Schulen von der ersten bis zur siebten Klasse. Wir haben mit Weitsprung angefangen, dann gingen wir zum Weitwurf, danach kam der Sprint an die Reihe und schließlich sollten wir beim Laufen unsere Ausdauer beweisen. Schön war, dass es dazu Musik gab, denn das Laufen war echt anstrengend. Immerhin haben wir jede Menge Kalorien verbraucht! Auch die Pausen waren gut eingeteilt. Am Ende der Veranstaltung konnten wir tolle Zusatzangebote ausprobieren, zum Beispiel das Klettern. Nun warten wir sehnlichst auf ein Ergebnis aus allen Disziplinen: Ob es wohl für ein Sportabzeichen reicht?

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Klasse 5B

Über 200 Schüler des Gymnasiums Nordhorn stellen sich englischem Wettbewerb

Wenn man glaubt, mehr ginge nicht... Hatten wir bereits in den Vorjahren mit vielen Teilnehmern unserer Schule die Challenge angetreten, sollte die Marke in diesem Jahr nochmals deutlich in die Höhe schnellen: Über 200 Schüler aus den Jahrgängen 5-9 stellten sich Anfang Mai den kniffligen Aufgaben aus verschiedenen Bereichen wie englischer Grammatik, Wortschatz und sprachtypischen Formulierungen - großartig!

Während der Preisverleihung in der letzten vollen Schulwoche erhielten alle Teilnehmer ihre Zertifikate in der voll besetzten Aula und freuten sich über zahlreiche Anerkennungen. Neben einem Stift und einem Poster für alle Schüler variierten die zusätzlichen Präsente: Power Banks, Schlüsselanhänger, Tagebücher und englische Lektüren und Kalender wurden überreicht und sorgten für begeisterte Gesichter.

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Eine besondere Würdigung ihrer Leistungen wurde den jeweiligen Jahrgangsbesten zuteil: diese Schüler erhielten eine Goldmedaille und durften sich über den tosenden Beifall ihrer Mitschüler freuen. Maja Bäumer (5Dm), Lukas Tulk (6Dm), Henri Averes (7A), Ben Bremer (8D) und Leonie Boddeman (9A) ist es gelungen sich durch ihre herausragenden Ergebnisse an die Spitze zu setzen, ihre Raffinesse und Sprachbeherrschung setzte deutliche Akzente.

Die überaus starke Resonanz in diesem Jahr lässt auf viele Anmeldungen für die Challenge 2020 hoffen. Wie immer gilt: jeder, der Lust hat auch außerhalb des Englischunterrichts seine Kenntnisse und Fertigkeiten in der Fremdsprache unter Beweis zu stellen, ist herzlich eingeladen sich im nächsten Jahr anzuschließen. Wir freuen uns auf die neue Wettbewerbsrunde!

Michael Uphues

106 Schülerinnen und Schüler erhalten 2019 ihr Reifezeugnis am Gymnasium Nordhorn

Im Konzert- und Theatersaal fand die Entlassungsfeier des diesjährigen Abiturjahrganges 2019 statt. Sie stand unter dem Motto ABIKALYPSE - DAS ENDE VON G 8. Über einhundert Schülerinnen und Schülern wurde das Reifezeugnis überreicht, von denen zwanzig mit einer Durchschnittsnote von 1,9 und besser glänzen konnten. Die besten des Abiturjahrgangs sind Luisa Kües (1,0), Eric Lensker (1,0) und Alexandra Kazakovskaya (1,2).

Feierlich eröffnet wurde die Veranstaltung vom Abichor mit dem "Hallelujah" von Lenard Cohen unter der Begleitung von Heike Späthe. Im Anschluss begrüßte Studiendirektor Andreas Langlet die anwesenden Gäste. Neben den Abiturienten und ihren Angehörigen galt sein besonderer Gruß dem scheidenden Landrat Friedrich Kethorn, anderen Vertretern der Kreistagsfraktionen, aber auch dem Bürgermeister Thomas Berling. Mit dem Motto "Abikalypse" hätten die Abiturienten ihr G8 unter ein düsteres Motto gestellt. Sie nutzten dabei, so Andreas Langlet, Metaphern des Weltuntergangs, um ihren ganz persönlichen Kampf gegen das Unwissen zu beschreiben. Die Abiturienten hätten im Vorwort ihrer Chronik formuliert, dass zwölf dunkle Jahre hinter Ihnen lägen, in denen Sie hart gearbeitet und dabei immer schon Mal wieder daran gedacht hätten aufzugeben. Doch dies haben sie nicht getan. Deshalb würden sie am heutigen Tag den Lohn dafür erhalten. Entscheidend bei der "Abikalypse" sei nämlich nicht der Untergang, entscheidend sei der Neuanfang danach. Und für diesen brächten die Abiturienten, was ihren Wissenstand und Ihr Handwerkszeug angehe, die besten Voraussetzungen mit. Andreas Langlet beendete seine Rede mit den Worten: "Mit dem heutigen Tag ist G8 Geschichte. Sie haben es überlebt! Die Zukunft beginnt heute."

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Die Grußworte des Landkreises überbrachte Landrat Friedrich Kethorn. So wie er ab dem 31. Oktober in einen neuen Lebensabschnitt trete, dürften auch die Abiturienten auf Neues hoffen. Für sie sehe die Zukunft sehr gut aus. Auch die Grafschaft könne heutzutage jungen Leuten viel bieten, es herrsche faktisch Vollbeschäftigung. Gleichzeitig forderte Friedrich Kethorn die Abiturienten aber auch zu gesellschaftspolitischem und ehrenamtlichem Einsatz auf und ermunterte sie, an der pro-europäischen Bewegung mitzuarbeiten und damit den Frieden zu fördern. Seinen Dank richtete er an die Eltern für die jahrelange Unterstützung in allen Lebenslagen, aber auch an die Kollegen des Gymnasiums Nordhorn für deren Engagement. Er hob die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und dem Gymnasium Nordhorn hervor und verwies auf umfangreiche Investitionen für die Erweiterung der Räumlichkeiten und die Umgestaltung von Frentjens Kuhle. Sollte es auf Dauer zu Problemen kommen, könne man ihn ruhig anrufen. Er würde sich dann für die Belange der Schule beim neuen Landrat einsetzen, formulierte Friedrich Kethorn mit einem Schmunzeln.

Unterbrochen wurden die Gratulationen von einem Klaviersolo von Sophie Emmler. Sie erfreute das Publikum mit dem Stück "Motor Boogie" von Joja Wendt.

Dr. Heinz-Jürgen Brink gratulierte den Schülerinnen und Schülern im Namen des goldenen Abiturjahrgangs 13m2 von 1969. Damals seien die Schüler aus der gesamten Grafschaft ans Gymnasium Nordhorn gekommen, um an dieser Schule ihr Abitur ablegen zu können. Dafür seien viele von ihnen täglich mit dem Zug angereist. Zwar hätte man während der Fahrt Hausaufgaben machen oder Skat spielen können, dafür hätte man aber auch deutlich früher als heute aufstehen müssen und sei dementsprechend auch erst spät wieder zu Hause gewesen. Die Zukunft sei gegenüber damals heute weniger vorhersehbar. Wenn es aber stimmen sollte, dass sich das Wissen alle zehn Jahre verdopple, dann seien die jetzigen Abiturienten mit 32 Mal mehr Wissen aufgewachsen als der Abiturjahrgang von 1969. Heinz-Jürgen Brink wünschte den Schülern, dass sie für die Arbeitswelt und ihr Privatleben eine gesunde "Work-Life-Balance" fänden und den ihnen entsprechenden Lebensweg. Mit einem Zitat von Voltaire beendete er seine Grußworte: "Lasst uns arbeiten, ohne es zu übertreiben. Das ist das einzige Mittel, sich das Leben lebenswert zu machen. Jeder probiere, was er am besten kann, und stelle sein Talent dann in den Dienst aller. Denn die Arbeit hält uns drei große Übel vom Leibe: Langeweile, Laster und Not."

Eine Akrobatik-Show auf höchstem Niveau performten Alexandra Kazakovskaya und Beeke Damaschke, bevor Birgit Frost als Elternvertreterin den Abiturienten zur bestandenen Reifeprüfung gratulierte. Mit diesem Jahr hätte der letzte Jahrgang sein Abitur nach zwölf Jahren abgelegt. Ab dem übernächsten Jahr würden die Schüler erst wieder nach dreizehn Schuljahren, also neun Jahren am Gymnasium, ihr Abitur erhalten. Dennoch hätte es auch in diesem Jahrgang einige gegeben, die bereits jetzt ihr persönliches G9 eingeführt hätten. Das Motto "Abikalypse" deute ja eigentlich auf einen katastrophalen Ausgang einer Geschichte hin. Dieser sei jedoch nicht eingetreten. Mit dem Bestehen des Abiturs hätten die Schüler den ersten großen Meilenstein in ihrem Leben bewältigt. Einige wüssten bereits, wie es weitergehe, andere hätten wahrscheinlich noch viele Ideen im Kopf. Den Lehrern dankte Birgit Frost im Namen der Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung und wünschte den Abiturienten, dass sie bereit für die nächsten Schritte seien, ihre neuen Freiheiten genießen könnten und vor allem wünschte sie ihnen Freude an dem, was sie ab jetzt machen würden.

Einzigartig war die Rede der beiden Lehrerinnen Heike Späthe und Anne Wessel. Sie untermalten ihre Rede mit Gesangseinlagen. Dabei hoben sie hervor, dass nicht nur die Schüler es jetzt geschafft hätten, sondern auch die Lehrer. Gerade der diesjährige Abiturjahrgang habe auch die Lehrer vor spezielle Herausforderungen gestellt. Dies läge daran, dass der Jahrgang aus biologischer Sicht eine hohe Variabilität innerhalb der Population der Abiturienten aufwies, aus chemischer Sicht ein eher heterogenes Gemisch war, aus geographischer Sicht das Humankapital in jeglicher Hinsicht große Disparitäten aufzeigte und der Jahrgang aus musikalischer Sicht nicht immer harmonisch war, sondern dissonante Klänge aufzeigte. Dennoch hätten einige der jetzigen Abiturienten die gesamte Oberstufe strukturiert, organisiert und gut vorbereitet durchlaufen. Andere hätten sich aber die gesamte Zeit über das Motto "Don`t worry, be happy" zu eigen gemacht. Bei ihnen hätten die Lehrer sich aber wenigstens keine Sorgen machen müssen, dass deren Adrenalinspiegel zu hoch ansteigen würde. Belohnt wurden viele von ihnen mit dem Abitur. Jetzt stünden die Schüler in der Verantwortung, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb müssten sie nun auch ihre Komfortzone verlassen. Dann stünde ihnen die Welt offen. Belohnt wurden Anne Wessel und Heike Späthe für ihre Vorstellung mit Standing Ovation.

Vor der Schülerrede wurde dem Publikum der unterhaltsame Abifilm präsentiert. Die Schülerrede hielten Tessa Völlink und Eric Lensker. Sie stellten fest, dass sie den Ernst des Lebens noch nicht in der Mittelstufe, sondern erst später in der Oberstufe kennengelernt hätten. Es hätten seitdem nur noch die Noten für das Abitur gezählt. Doch auch diese Zeit sei im Nachhinein viel zu schnell vorbeigegangen, man hätte neue Menschen kennengelernt und selbst in der Oberstufe noch Spaß gehabt. Sie hätten Berlin, London, Venedig, Rom und Wien erkundet und die Welt von Newton bis Julius Cäsar kennengelernt. Ihnen sei bewusst, dass sie in dieser Zeit die Nerven ihrer Eltern, Verwandten und Bekannten auf das Maximum strapaziert hätten und auch die Lehrkräfte des Gymnasiums Nordhorn nicht gerade die entspannteste Phase ihres Lebens mit ihnen gehabt hätten. Nun seien sie in der Pflicht, Ziele für ihr Leben zu formulieren, denn diese brauche man, um Erwartungen an sich selbst stellen und das Beste geben zu können. Dann könnten sie die Welt auch aktiv gestalten. Mit dem Song "You raise me up" unter der Leitung von Heike Späthe leitete der Abichor zum Höhepunkt der überaus gelungenen Entlassungsfeier über: der Aushändigung der Abiturzeugnisse. Am Abend feierten die Abiturienten ihren Abschluss zusammen mit ihren Familien und den Lehrern beim Abiturball in der Alten Weberei.


Kerstin Wörsdörfer

Bei sommerlichen Temperaturen brillierten die Musikgruppen des Gymnasiums Nordhorn am Mittwochabend in der Alten Weberei mit ihrem traditionellen Konzert zum Abschluss des Schuljahres. Die ungemein engagierten Musikerinnen und Musiker der zahlreichen Ensembles sorgten unter der Leitung von Kirsten Krings, Dorothea Leutenantsmeyer, Heike Späthe, Franziska Woltmann und Pia Hustede für einen rundum gelungenen Abend. Dabei vermochten die abwechslungsreiche Auswahl der Stücke zum Thema Filmmusik und die erfrischende Moderation von Insa Rigterink und Michael Bertram das Publikum den ganzen Abend über zu verzaubern und mitzureißen.

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Der Funke der Begeisterung sprang bereits beim Hören des ersten Stückes auf die Zuhörerinnen und Zuhörer über. Das Blasorchester I performte das spannungsgeladene Thema aus dem Film "Mission Impossible". Mit Bravour meisterten alle die verzwickten Rhythmen. Beschwingt brachte im Anschluss der RockPopChor den eingängigen Song "Probier´s mal mit Gemütlichkeit" aus dem Film "Das Dschungelbuch" zu Gehör, bevor sich die Chöre mit "Farbenspiel des Winds" aus dem Film "Pocahontas" äußerst einfühlsam einem immer wieder aktuellen Thema zuwandten: Die Schönheit der Natur darf nicht zerstört werden. An den wohlklingenden Stimmen des Oberstufenchores konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem Song "A Million Dreams" erfreuen. Mit ihrem gefühlvoll vorgetragenen Lied brachten sie das Publikum zum Träumen.

Ihren ersten großen Auftritt meisterte anschließend die Bläserklasse 5. Hochkonzentriert spielten die jungen MusikerInnen mit "Chariots of fire", den Titelmelodien aus "Forrest Gump" und aus "Charlie und die Schokoladenfabrik" gleich drei Stücke. Natürlich hatte auch die Bläserklasse 6 Filmmusik im Programm: Mit "I will follow him" aus dem Film "Sister Act", "Transformers" und "Summer Nights" aus dem Musical "Grease" beschlossen die Schülerinnen und Schüler ihren letzten gemeinsamen Auftritt als Bläserklasse. Belohnt wurden sie dafür vom Publikum mit kräftigem Applaus. Unterbrochen wurde der Auftritt der Bläserklasse vom Ensemble der tiefen Stimmen, das mit seiner besonderen Klangfarbe "Mulan" aus dem gleichnamigen Walt-Disney-Film zu Gehör brachte. Der Abichor beeindruckte mit dem Song "You raise me up". Vor der Pause präsentierten noch alle Chöre unter Begleitung des Blasorchesters I das Stück "Ghostbusters" aus dem gleichnamigen Film (hier überraschte der Chor mit temperamentvollen Einwürfen) und rockten die Bühne mit "Born to be wild" aus dem Kultfilm "Easy Rider".

Mit einem Medley aus "Star Wars" schaffte es das Orchester, die Zuhörerinnen und Zuhörer auch nach der Pause wieder in den Bann zu ziehen. Überaus gefühlsbetont und klangschön überzeugte das Vokalensemble mit "I see you", bevor das Orchester, nun durch BlechbläserInnen aus dem Blasorchester II verstärkt, mit einem Medley aus allen acht Filmen von Harry Potter schöne Stimmungswechsel erzeugte. Ebenfalls einen gelungenen Auftritt lieferte das Blasorchester II mit "Sbandiamo", einem Stück mit wechselnden schwungvollen Marschrhythmen. Schwungvoll reihte sich da auch der vom RockPopChor gesungene Song "My Guy, my God" aus "Sister Act" ein. Die Big Band der Klassen 9-12 performte souverän die Titelmusik aus dem Film "Spiderman" und das Blasorchester II verwöhnte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Medley aus Filmmusiken der letzten zwei Jahrzehnte.
Für das große Finale gesellten sich alle Musikerinnen und Musiker zusammen, um gemeinsam den Welthit "New York, New York", einstmals gesungen von Frank Sinatra, zum Besten zu geben.

Die sich anschließende Verabschiedung von zwölf Abiturientinnen, die sich über Jahre musikalisch eingebracht hatten, zeigte wieder, dass eine solche Gesamtleistung immer vom Engagement vieler Einzelner getragen wird. Daran knüpfte der Schulleiter, Andreas Langlet, an, der in seinen Dankesworten mit Stolz auf das beachtlich große Musikangebot des Gymnasiums hinwies. Seinen Dank richtete er auch an das Publikum, das sich trotz der Hitze auf den Weg in die Alte Weberei gemacht hatte.

So ging nach mehr als zwei anregenden Stunden, einem großen Schlussapplaus und einer Wiederholung des mitreißenden letzten Stücks ein wunderschöner Konzertabend zu Ende, der mit seinen zahlreichen talentierten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern sicherlich in Erinnerung bleiben wird.

Kerstin Wörsdörfer