Am Ende des letzten Schuljahres hat die jetzige Klasse 6e im Kunstunterricht bei Frau Meyer am Projekt „Kunst-Selbstbau-Pakete Neuzeit 2121“ teilgenommen. 

Die Künstlerin Kinga Röder de Jong hatte 50 Pakete mit dem gleichen (Verbindungs-) Material, wie z.B. Wachs-, Filz- und Lochplatten, Draht, Holzstäben u.v.m. gepackt. Nun hatten die Schülerinnen und Schüler 4 Wochen bzw. 8 Doppelstunden lang Zeit, um Objekte zu erstellen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sie sich die Welt im Jahr 2121 vorstellen. 5 von 50 Paketen wurden von den Jungen und Mädchen bearbeitet:
Dabei sind mit viel Einsatz und Phantasie z.B. eine Zombiefalle, ein Wohnhaus, ein Zukunftswesen und weitere Visionen für die Zukunft entstanden. Dahinter steckt die Idee eines sozialen Gesamtkunstwerks, welches Menschen verbindet, gesellschaftliche Themen in den Blick rückt und insgesamt das Imaginieren und Gestalten fördert. 

Die Arbeiten sind bis zum 28. November in der 

Galerie Bockfrosch in der Ochsenstraße 9 und in einer
Outdoor-Galerie im Stadtpark Nordhorn 

zu sehen. Zu der Ausstellung ist ein Katalog erhältlich und das ist noch nicht alles: Vom 7. Dezember ist zum 6. Januar wandert die Ausstellung nach Lingen: Dort werden die Arbeiten in den Räumen der ehemaligen Firma Lindemann in der Wacholderstraße1 zu sehen sein. 

Marthe Meyer

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Nach und nach fanden sich die Schülerinnen und Schüler des Sportleistungskurses von Frau Bloms sowie des Biologieleistungskurses von Frau Riedel am Abend des 10.10.2021 am Postdamm zur Abfahrt nach Italien ein. Begleitet von Frau Bloms, Herrn Lübbers, Herrn Norder und guter Stimmung folgte eine 15-stündige Busfahrt bis zur Ankunft in Lazise.

Dort angekommen wurden zunächst die von bis zu vier Personen bewohnten Bungalows bezogen, die auf einem direkt am See liegenden Campinggelände standen. Inzwischen war die Erschöpfung durch die lange Anreise größtenteils von Neugier abgelöst worden. So dauerte es nicht lange, bis sich die ersten in der warmen Mittagssonne – zu unserem Glück sollte das Wetter die ganze Fahrt über um die 20 °C sein – das hügelige Gelände hinab zum See begaben. Alsbald erfolgte ein von Herrn Norder angestrebter Spaziergang am Wasser entlang und durch die Innenstadt Lazises, wo auch schon das eine oder andere Eis verspeist wurde. Die weitere Gestaltung des Tages war allen selbst überlassen. Pünktlich zum Abendessen fand sich – wie alle folgenden Tage auch – jeder beim Restaurant des Platzes ein, um Pizza, Pasta oder Wiener Schnitzel zu sich zu nehmen. Das Schnitzel, die auch deutschsprachigen Schilder und die Deutsch sprechenden Italiener zeigen ziemlich eindeutig auf, wer in dieser Region besonders gerne Urlaub macht.

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Nach dem allmorgendlichen Frühstück im selben Restaurant fuhren wir mit unserem Reisebus mit-samt Klaus, dem lockeren Busfahrer, zum Canyoning. Hierfür zogen wir uns Neoprenanzüge und einen Helm an. Denn beim Canyoning durchquert man – unter den neugierigen Blicken einiger Wanderer – eine Schlucht unter anderem durch Rutschen auf Felsen, Sprünge ins Wasser und Abseilen, wobei natürlich Vorsicht geboten ist. Da die Canyoning-Saison eigentlich schon vorüber war, war das Wasser entsprechend kalt und man selbst in der Folge relativ durchgefroren. Trotz des Spaßes an diesem aufregenden Erlebnis machte sich deswegen doch Freude über die Rückkehr in warme Klamotten und das beheizte Businnere breit. Nun stand es den Schülerinnen und Schülern wieder frei, wie sie den Rest des Tages verbringen wollten, sei es Einkaufen, Sonnenbaden oder Schlafen.

Für die nächsten beiden Tage stand je eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Mittwochs ging es nach Verona, wo eine Führung durch die alte Römerstadt geplant war. Von einem Amphitheater über ein Denkmal für den berühmten italienischen Dichter Dante, die (angeblichen) Häuser von Romeo und Julia und mehr hatte die Stadt, unterstützt durch die Führung, viel Wissenswertes preiszugeben. Selbstverständlich konnte so nicht die ganze Stadt erkundet werden und alle konnten sich anschließend selbstständig auf Erkundungstour begeben, etwas Leckeres essen und/oder shoppen gehen.

Donnerstags verschlug es uns in eine wunderschöne Stadt am Südufer des Gardasees, Sirmione. Hier besuchte die Gruppe die sogenannten Grotten des Catull, womit die Ruinen einer alten Römervilla gemeint sind. Diese erwiesen sich als beeindruckend und boten eine wunderbare Aussicht auf den Gardasee. Darauf zogen kleine Gruppen auf eigene Faust los, um sich zum Beispiel mit einem Kaltgetränk oder Eis ans Wasser zu setzen. Wieder in Lazise brach schon bald der letzte Abend in Italien an, der mit Getränken und gelöster Stimmung sanft ausklang.

Am nächsten Morgen herrschte Aufbruchstimmung, die letzten Koffer wurden gepackt, die Bungalows aufgeräumt. Schneller als erwartet hatte sich die Studienfahrt ihrem Ende zugeneigt und übrig blieb nur die rund 17-stündige Heimreise, zu der sich die noch schlaftrunkene Gemeinschaft aufmachte. Und kaum, dass man sich versah, waren wir wieder in Nordhorn und wurden mitten in der Nacht am Postdamm in Empfang genommen. Die sehr gelungene Studienfahrt war endgültig vorbei und alle verabschiedeten sich in die Herbstferien.

Emma Große Lögten (Q34)

Für den Elternsprechtag am 10. und 11. November 2021 werden die Termine bei den Lehrkräften in diesem Jahr online gebucht. Die notwendigen Zugangsdaten erhalten die Eltern und Erziehungsberechtigten mit einem Informationsschreiben der Schule.

Hier finden Sie Anleitungen und Erklärvideos zur Terminbuchung am Elternsprechtag über Webuntis.

Erziehungsberechtigte bei WebUntis (PDF)

 

Sprechtage für Erziehungsberechtigte bei WebUntis (PDF)

 

 

SUP

Nach den Sommerferien fanden sich dreizehn abenteuerlustige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 am Vechtesee ein, um in den nächsten Wochen ein ganz besonderes Bewegungserlebnis auf dem Wasser zu machen, nämlich mit einem Stand-up-Paddleboard die Gewässer der Stadt Nordhorn zu erkunden und möglichst wenig ins Wasser zu fallen – wobei die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann aber doch ganz freiwillig ein Bad nahmen. Bei dem warmen und sonnigen Wetter der ersten Schulwochen auch recht angenehm.

Unsere SUPer stellten sich sofort sehr geschickt an und beherrschten schon nach kurzer Zeit ihr Board. Deshalb konnten wir auch sehr schnell größere Touren um die Nordhorner Innenstadt machen. Eine besondere Herausforderung war immer die Unterquerung der St.-Augustinus-Brücke, bei der man sich auf dem Board sehr klein machen musste, um nicht mit dem Kopf hängen zu bleiben. Auch dies gelang allen vorbildlich, sodass Kopfschmerzen ausblieben. Die übrigen Gefahrenstellen der beiden Innenstadtwehre meisterten die SUPer ebenfalls bravourös. Viele SUPer empfanden die Fischtreppe am Ölmühlenwehr als verlockendes Abenteuer, um dort einmal mit dem Board herunterzufahren, was aber nach gutem Zureden verhindert werden konnte.

Aufgrund der leistungsstarken Gruppe konnten auch technische Tricks und Techniken vermittelt werden. Besonders beliebt war der sogenannte „Pivotturn“ oder auch „Kickturn“, bei dem der Sportler oder die Sportlerin am Ende des Boards steht, sodass die Boardspitze („nose“) aus dem Wasser kommt. Dadurch lässt sich das Board auf der Stelle drehen.

Der krönende und fast schon traditionelle Abschluss der SUP-AG stellt das gemeinsame Eisessen in der Eisdiele am Schweinemarkt dar. Die SUP-Boards werden dann am Ufer festgemacht und alle Schülerinnen und Schüler gehen in ihrer Schwimmmontur zur Eisdiele – ein sehr beeindruckendes Bild.

Thomas Krallmann

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Vor zwei Wochen wurde uns als Klasse 8 gesagt, dass ein Schauspieler, Vorleser und Stimmcoach namens Rainer Rudloff eine Vorlesung in der Aula geben werde. Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort Vorlesung hört? Also wir dachten zumindest, dass das ein langweiliger Vortrag über Themen wird, die uns sowieso nicht interessieren.

Das war es allerdings ganz und gar nicht. Zunächst mussten wir zwar erst einmal warten, bis die Klasse vor uns fertig war, aber als Herr Rudloff dann anfing zu lesen, war die Wartezeit schon wieder vergessen. Rainer Rudloff las als Erstes aus Tschick von Wolfgang Herrndorf. In dem Jugendroman geht es um zwei Vierzehnjährige, die von ihren Eltern vernachlässigt werden und zusammen mit einem gestohlenen Lada in die „Walachei“ fahren wollen. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Vortragende Tschicks russischen Akzent nachgemacht, die Geschichte lebendig gestaltet und einzelne Personen verkörpert hat. Nach der 45-minütigen Vorlesung aus Tschick gab uns Rainer Rudloff noch ein paar Hintergrundinformationen über den Autor Wolfgang Herrndorf. Wusstet ihr, dass er für den ersten Teil des Romans fast sechs Jahre gebraucht hat, dann an Krebs erkrankte und beschloss, den letzten Teil innerhalb von knapp einem halben Jahr zu schreiben?

Auf Tschick folgte eine kurze Vorstellung des Buches Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine, welche der Schauspieler ebenfalls eindrucksvoll gestaltete. In diesem Roman geht es vor allem darum, dass ein Forscher Töne von sehr seltenen Delfinen in China aufnehmen möchte.

Mir persönlich hat der Vortrag des ersten Buches am besten gefallen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass für die Vorstellung von Die Letzten ihrer Art am Ende zu wenig Zeit war. Insgesamt hat uns allen – den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern – der Vortrag gut gefallen.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei Rainer Rudloff persönlich bedanken und natürlich beim Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn, der die Kosten der Veranstaltung übernommen hat.

Johanna Vischer (Klasse 8D)

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Als ich das erste Mal von der Veranstaltung hörte, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte. Ich meine, einem wird gesagt, dass jemand einem etwas vorliest, und da denkt man dann ja erstmal, dass man dreizehn ist und seit acht Jahren zur Schule geht. Mir muss also niemand mehr vorlesen ...

Da lag ich natürlich falsch. Es war großartig, wie der Schauspieler, Rezitator und Stimmcoach uns aus den Romanen Tschick von Wolfgang Herrndorf und Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine vorgelesen hat. Wobei der erste mein Favorit war. Er handelt davon, dass sich der 14-jährige Maik und sein gleichaltriger, leicht eigenartiger Freund Tschick in die Walachei durchschlagen und dabei verschiedenste Leute kennenlernen.

Es hat echt Spaß gemacht, Rainer Rudloff zuzuhören, wie er quasi die Bücher zum Leben erweckte und man sich dadurch die Figuren noch viel besser vorstellen konnte. Meiner Meinung nach lohnt es sich komplett, ihn mal in einer seiner Veranstaltungen zu besuchen.

Und ich danke dem Förderkreis unserer Schule sehr dafür, dass er es möglich gemacht hat, dass er zu uns in die Aula kommen konnte.

Luka Pasternak (Klasse 8D)