Das Gymnasium Nordhorn verabschiedete zum Halbjahr 2016/2017 Studienrat Ulrich Kluge nach Erreichen der Altersgrenze  in den Ruhestand. Der Schulleiter, Oberstudiendirektor Andreas Langlet, überreichte ihm im Rahmen einer Gesamtkonferenz die Entlassungsurkunde des Landes Niedersachsen.

  • bild1bild1

Ulrich Kluge wurde am 06. Mai 1951 in Hadamar im Kreis Limburg an der Lahn (Hessen) geboren. Nach der Grundschulzeit besuchte er das Johannes-Gutenberg-Gymnasium in Wiesbaden. Trotz strenger Notengebung - vor allem im Fach Mathematik - zog Ulrich Kluge gerade dieses Fach in seinen Bann und er fing im Jahr 1970 ein Studium der Mathematik an der Universität in Kaiserslautern an. Eine Zeit lang arbeitete er nebenbei als wissenschaftlicher Mitarbeiter, bevor er sein Studium als Diplommathematiker abschloss. Die Ölkrise in den Jahren 1978/79 ließ die Berufsaussichten massiv schmelzen und so begann Ulrich Kluge ein Studium für das gymnasiale Lehramt mit Physik als zweitem Fach. Dieses absolvierte er erfolgreich im Jahr 1979 und begann im Jahre 1980 sein Referendariat am Alten Gymnasium in Bremen. Übergangslos konnte er eine Stelle am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Wolfsburg antreten. Dort unterrichtete er bis zum 31.07.1996. Zum 01.08.1996 wurde er aus familiären Gründen an das Gymnasium Nordhorn versetzt. Bereits ein Jahr später feierte er am 20.10.1997 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Das 40-jährige Dienstjubiläum folgte am 20.10.2012.

Im Rückblick auf sein Berufsleben stellt Ulrich Kluge fest, dass ihm die Arbeit als Lehrer immer Spaß gemacht habe und er mit großem Wehmut aus seinem Berufsleben ausscheide. Die meiste Zeit habe er sich am Gymnasium Nordhorn sehr wohl gefühlt.

Kerstin Wörsdörfer

Nachdem im Februar des letzten Jahres am Gymnasium Nordhorn die erste Nordhorner Mathenacht erfolgreich durchgeführt wurde fand diese nun vom 03. auf den 04. Februar ihre Fortsetzung. 2015 entschied sich die Fachschaft Mathematik aufgrund der nicht immer positiven Erfahrungen mit der  Langen Nacht der Mathematik eine Mathenacht in eigener Regie zu organisieren. So wurde die Veranstaltung im Februar 2016 dann auch vor allem als Testdurchlauf betrachtet.

In diesem Jahr nun wurden dann neben jeweils vier Vertretern aus allen Klassen 5 bis 7 auch die Grundschulen eingeladen, jeweils ein Team zu entsenden. Vier Grundschulen – Waldschule, Marienschule, GS Südblanke und die EMA-Schule – meldeten sich an. Alle Grundschulteams waren mit je zwei Dritt- und zwei Viertklässlern besetzt. Vor allem für diese sehr jungen Kinder war das Abenteuer Mathenacht sehr aufregend.

  • bild1bild1

Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn StD Norbert Collienne für die Schulleitung und einer Erläuterung der Regeln und Organisation durch den Fachobmann Herrn Heetlage begann die Arbeit an der Lösung kniffliger Aufgaben. Dabei hatten jeweils die Grundschulkinder und die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs sowie die Klassen 6 und 7 die gleichen Aufgaben zu lösen.Gestärkt durch Döner und Pizza und unter der Aufsicht von Oberstufenschülerinnen und -schülern legten sich alle mächtig ins Zeug.

Erstaunt waren die Organisatoren, dass auch die Grundschülerinnen und -schüler die ersten fünf Aufgaben in weniger als einer Stunde lösen und damit in die zweite Runde einziehen konnten.

Auch wenn die Aufgaben der zweiten Runde deutlich schwieriger waren, lösten alle Teams die Aufgaben zügig, so dass in der Kategorie Jahrgang 3 bis 5 alle ab ca. 22:00 Uhr in die dritte Runde einziehen konnten. Die folgenden fünf Aufgaben erwiesen sich als äußerst knifflig, so dass hier nur die Klasse 5c alle Lösungen richtig angeben konnte und somit den ersten Platz erreichte. Es folgten mit minimalem Abstand die Klassen 5b, 5d, 5e und 5a vor der Waldschule, der 5f und den punktgleichen Grundschulen Südblanke, Marienschule und EMA.

Bei den älteren Schülerinnen und Schülern siegte die Klasse 7a mit voller Punktzahl vor den punktgleichen Klassen 7d und 7e. Es folgten: 7c, 6e, 6c, 7b, 6a, 6d und 6b.

Durch die großzügige Unterstützung durch den Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn konnten alle Teilnehmer und Mitwirkenden kostenlos mit Getränken und warmen Speisen verpflegt werden. Auch der kleinen Hunger zwischendurch konnte mit Knabbereien gestillt werden.

 

Stephan Heetlage

Gemeinsamer Abschluss des Halbjahres am Gymnasium Nordhorn

Zum zweiten Mal fand eine Versammlung der gesamten Schulgemeinschaft in der neuen Sporthalle am Ende eines Schul- bzw. Halbjahres statt.

  • bild01bild01

Der Schulleiter Herr Langlet begrüßte alle Anwesenden und ehrte mit den verantwortlichen Lehrkräften die besonderen Leistungen und Verdienste zahlreicher Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nordhorn vor den Augen der Schulgemeinschaft. Wie viele Schülerinnen und Schüler innerhalb des letzten halben Jahres am Gymnasium Nordhorn Herausragendes geleistet haben, wurde dabei so manchem erst richtig bewusst.  

Applaus belohnte alle für ihre Erfolge. Für einen gelungenen musikalischen Rahmen sorgte Heike Späthe mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern.

Kerstin Wörsdörfer

Zum ersten Mal wurde der Regionalwettbewerb der Region 'Hase-Ems-Vechte' in Nordhorn, am EGN, ausgetragen (25.01.17). Teilnehmen durften, wie zuvor berichtet, unserer Schulsiegerinnen Tilda Jahn, Romy Daems, Insa Rigterink und Nina Koernig. Sie mussten ihre Argumentationsfähigkeit in zwei Qualifizierungsrunden gegen Debattanten aus fünf weiteren Schulen aus Nordhorn, Bramsche, Lingen, Bersenbrück und Ankum unter Beweis stellen.

Tilda und Romy setzten sich in den Debatten der Altersgruppe I u.a. für ein regelmäßiges 'Gedichte-auswendig-lernen' im Deutschunterricht ein oder waren gegen die Anhebung von Bußgeldern für Verschmutzungen im öffentlichen Raum. Leider konnten ihre Argumente die Juroren nicht so gut überzeugen wie die der Schüler des Greselius Gymnasiums Bramsche bzw. der Gesamtschule Emsland Lingen.

  • bild1bild1

In der Altersgruppe II erreichten hingegen Insa und Nina als jeweils Qualifikationsbeste mit identischer Punktzahl die Finaldebatte. Dort trafen sie dann auch auf zwei Debattantinnnen vom EGN. "Sollen in Stadt- und Gemeinderäten Jugendquoten eingeführt werden?" war das Thema zu dem in dieser Finaldebatte debattiert werden sollte. Insa und Nina vertraten die Contra-Position und legten für die Juroren überzeugend dar, dass die höhere Beteiligung der Jugendlichen in der Politik zwar erwünscht sei, das primäre Kriterium jedoch die Qualifikation eines Jeden für das Amt in Räten wäre. Dies gelang Insa Rigterink (10f) so gut, dass sie letztlich auch als Siegerin dieser Debatte, vor Rahel Bahić vom EGN, hervorging. Nina Koernig (Q12) verpasste als Dritte nur ganz knapp das Weiterkommen zum Landeswettbewerb am 7. März in Hannover.

Egal ob erfolgreich oder weniger erfolgreich, alle Debattantinnen wollen weiterhin an 'Jugend debattiert' teilnehmen und im nächsten Jahr einen neuen Versuch beim Wettbewerb starten. Das freut mich und ich hoffe, dass es auch ein Anreiz für weitere interessierte Schüler unter euch ist, an der AG bzw. am Wettbewerb im nächsten Jahr teilzunehmen.

Cem Pala

  • plakatplakat