Über den folgenden Link ist der aktuelle Hygieneplan des Gymnasiums Nordhorn abrufbar:

Hygieneplan Gymnasium Nordhorn (17.03.2022)

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Nach längerer Corona-Pause war es am Samstag, den 12.03.2022 endlich wieder so weit: Wir hatten den Karate-Landestrainer Björn Strote bei uns an der Schule zu Gast. 14 Schülerinnen und Schüler unserer Schule hatten einen ganzen Nachmittag lang die Möglichkeit, mit ihm zu trainieren.

Nach Übungen zu den Grundschlägen im Karate folgten die ersten Kata-Einheiten, die alle super und mit viel Einsatz gemeistert haben. Hier hat insbesondere das Einüben der vielen Anwendungsmöglichkeiten einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen.

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Zum Schluss wurde von allen noch einmal viel Einsatz gefordert, da die ersten Einheiten im Wettkampf-Kumite anstanden. Mit Faustschonern bewaffnet wurden die ersten Techniken mit einem Partner trainiert. Dabei hat allen der abschließende Poolnudel-Kampf sehr viel Spaß gemacht.

Meike Koch

Ukraine

Im Rahmen des Religionsunterrichts der Jahrgangsstufe 9 beschäftigen wir uns mit dem Thema Freiheit. So haben wir in den letzten zwei Jahren vor allem anhand der Coronaregelungen Einschränkung unserer Freiheit erfahren. Doch ein Krieg mitten in Europa, den wir Schülerinnen und Schüler nur aus den Geschichtsbüchern kennen, führt uns den Freiheitsbegriff vor ganz andere Augen. Die tägliche Berichterstattung, die Bilder aus Fernsehen und sozialen Medien erschüttern uns zutiefst und stellen fundamentale Grundwerte in Frage. Doch hinter der unfassbaren Brutalität, Fassungslosigkeit und Unmenschlichkeit, die dieser Krieg schonungslos zum Ausdruck bringt, zeigt sich auch Hoffnung. Das ukrainische Volk streckt seine Hand nach Hilfe aus und die Welt reagiert. Bisher wird nach einzelnen Fingern gegriffen – u. a. in Form von Sanktionen, Spendenaktionen, Unterstützung und Aufnahme von Flüchtlingen oder Friedensdemonstrationen. Wir haben als Welt, als Europa, aber vor allem als Menschen die Pflicht, den Ukrainern und somit dem Frieden die Hand zu reichen und sie mit aller Kraft aus den Fängen des Krieges zu befreien.

Ginte Ruseckaite und Marie Etmanski

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Ein imponierendes und deutliches Zeichen für den Frieden in der Welt setzten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nordhorn, des Evangelischen Gymnasiums, der drei Berufsbildenden Schulen, der Ludwig-Povel-Schule und der Oberschule Deegfeld. Insgesamt machten 2000 junge Menschen mit ihrem Friedensmarsch auf die Kriege in der Welt, das Leid der unzähligen Menschen und die Forderung nach einem Ende dieser Kriege und der Gewalt aufmerksam. Allein vom Gymnasium Nordhorn nahmen über 700 Schüler und Schülerinnen an der Aktion teil: Ein Marsch für den Frieden in der Welt als Zeichen der Solidarität.

Vor dem Beginn des Friedensmarsches trafen sich bereits die Lateinschüler und -schülerinnen der sechsten Klassen auf dem Schulhof und formten ein Peace-Zeichen. Um 11.40 Uhr strömten alle Schülerinnen und Schüler jeglicher Altersstufe dazu, um von dort gemeinsam durch die Innenstadt Richtung Marktplatz zu marschieren. 700 Teilnehmer – eine beeindruckende Zahl! Ruhig und diszipliniert machte sich die große Menge der jungen Menschen unter Einhaltung aller geltenden Regeln auf den Weg über die Jahnstraße und durch die Innenstadt Richtung Marktplatz, wo die große Kundgebung aller teilnehmenden Schulen den Höhepunkt der Veranstaltung bildete. „Für den Frieden“, „Peace“, „Stoppt den Krieg“ und andere Parolen oder Zeichen des Friedens konnte man auf den selbstgebastelten Plakaten lesen. Die Menschen am Wegesrand zeigten allein schon durch ihre Mimik, aber auch durch andere Gesten und Worte, wie beeindruckt sie von dem Engagement der jungen Teilnehmer waren.

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Am Marktplatz angekommen, lauschten die Schülerinnen und Schüler aller Schulen den ergreifenden Worten der Redner*innen. Deutlich und entschlossen sprachen diese immer wieder ihre Forderung nach Beendigung aller Kriege in der Welt aus. Überaus einfühlsam und betroffen machten sie auf die Not der Menschen in den Kriegsgebieten aufmerksam und scheuten trotz eines so großen Publikums auch nicht davor zurück, überaus persönliche Reden zu halten. So beschrieben zehn junge Schüler und Schülerinnen einfühlsam, wie sie sich in der momentanen Situation fühlen und auf was sie in der Zukunft hoffen.

In ihrer Ansprache machte Maja Sommer, Rednerin des Gymnasiums Nordhorn, u. a. deutlich, dass der Wunsch nach Frieden sich durch die ganze Gesellschaft zöge. Jeder wolle ein Leben ohne Konflikte, in Freiheit und mit einem gewissen Standard. Deshalb rief sie alle Anwesenden zur Mithilfe auf. So könne schon die geringste Geld- oder auch Sachspende den Opfern von Krieg und Gewalt zumindest ein klein wenig Hilfe bringen. Die komplette Ansprache kann HIER heruntergeladen werden.

Es ist überaus beeindruckend, dass Mitglieder der Schülervertretungen der Nordhorner Gymnasien und Berufsbildenden Schulen diesen Friedensmarsch in der Größe gemeinsam organisiert haben und so viele für die Aktion mobilisieren konnten. So resümierte ein teilnehmender Lehrer: „Dass heute so viele junge Menschen zusammen für den Frieden und gegen den Krieg in der Welt gelaufen sind, ist ein starkes Zeichen in dieser beunruhigenden Zeit.“

Kerstin Wörsdörfer

Rassismus und Diskriminierung sind Themen, die leider ein fester Bestandteil unseres Lebens sind. Auf dem Weg, Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, hat die Schülervertretung einen Workshop angeboten, um Schüler*innen mehr über die Thematik aufzuklären und persönliche Erfahrungen auszutauschen. Am 04.03.2022 fand der Workshop „Ich bin kein Rassist, aber …“ des Vereins „Schwarze Schafe“ aus Hannover für interessierte Schüler*innen der Jahrgänge 9 bis 12 statt.

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Nachdem wir über Rassismusund die damit verbundenen Machtverhältnisse in der Gesellschaft aufgeklärt worden sind, haben wir unsere Selbsteinschätzung zu Fragen bezüglich Einwanderung abgegeben. Im weiteren Verlauf haben wir Erfahrungen ausgetauscht, die wir selbst oder uns nahestehende Menschen gemacht haben. Zu diesen Erlebnissen haben wir uns Gedanken gemacht, vor allem dazu, wie wir in solchen Situationen handeln könnten und sollten. Wir waren uns alle einig, dass unser Alltag ohne Rassismus viel schöner wäre und wir uns deswegen für Opfer von Rassismus stark machen wollen.

Wir bedanken uns vielmals bei Modou Diedhiou, unseren Referenten, für die gesammelten Erfahrungen und den Austausch.

Die SV (Beyza Zeybek)