– unser Projekt geht in die nächste Runde

Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Stratosphärenballon vom Gymnasium Nordhorn aus gestartet ist, geht unser spannendes Projekt in diesem Jahr in die nächste Runde. Auch diesmal wollen wir einen selbst entwickelten und gebauten Ballon in die Stratosphäre schicken und dabei interessante wissenschaftliche Fragen untersuchen.

Wir, die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Mit Experimenten die Natur verstehen – naturwissenschaftliche Experimente planen, durchführen und auswerten“ unter der Leitung von Herrn Prins, beschäftigen uns mit der Frage: Was passiert mit bekannten Experimenten und Materialien, wenn sie nicht mehr im Klassenraum, sondern in rund 40 Kilometern Höhe durchgeführt werden?

Wie schon im vergangenen Jahr steckt hinter dem Projekt weit mehr als nur ein Ballon. Die Sonde, die unsere Experimente und Messgeräte transportiert, wird von uns selbst geplant, konstruiert und gebaut. Dabei kommen unter anderem Styropor, 3D-Druckteile und jede Menge Kreativität zum Einsatz. Den Ballon kaufen wir ein, doch das Befüllen mit Helium, der Bau der Sonde und die Durchführung der Experimente liegen in unserer Hand.

In diesem Jahr untersuchen wir, wie Kälte und UV-Strahlung die CO₂-Produktion von Trockenhefe beeinflussen. Außerdem wollen wir herausfinden, wie sich niedriger Druck und niedrige Temperaturen auf die Verdampfung und den Aggregatzustand verschiedener Flüssigkeiten auswirken. Auch ein besonderes Testobjekt darf nicht fehlen: An einem Marshmallow beobachten wir, wie sich sein Volumen bei sinkendem Luftdruck in der Stratosphäre verändert.

Das Besondere an unserem Projekt ist, dass wir wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur aus Büchern oder dem Unterricht kennen, sondern sie selbst erarbeiten und unter außergewöhnlichen Bedingungen beobachten können. Der Stratosphärenballon ermöglicht es uns, verschiedene naturwissenschaftliche Bereiche miteinander zu verbinden und praktische Erfahrungen mit wissenschaftlichem Arbeiten zu sammeln.

Dass wir das Projekt nun bereits zum zweiten Mal durchführen, verdanken wir auch den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Der damalige Ballonstart hat uns gezeigt, wie aus sorgfältiger Planung, Konstruktion und Vorbereitung ein echtes wissenschaftliches Experiment entsteht. An diese Erfahrungen möchten wir anknüpfen, neue Forschungsfragen untersuchen und unser Projekt weiterentwickeln.

Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren ist dieses Vorhaben überhaupt erst möglich. Ohne ihre Hilfe könnten wir unsere Ideen nicht umsetzen und die notwendigen Materialien anschaffen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Auch in diesem Jahr laden wir unsere Schulgemeinschaft sowie unsere Lehrerinnen und Lehrer herzlich dazu ein, uns bei diesem spannenden Projekt zu begleiten. In den kommenden Wochen werden wir regelmäßig über den aktuellen Stand berichten – bis der große Tag kommt, an dem unser Ballon erneut in den Himmel steigt.

Seid gespannt – wir sind es auch!

Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren!
Wir bedanken uns bei der Sparkasse, ROSEN, der DPG, der nvb, ROSENXT sowie der Joachim-Herz-Stiftung für ihre wertvolle Unterstützung und dafür, dass sie unser Projekt ermöglichen und fördern.

Nele Lübben (Q34)